Kooperation
Fiat-Chef sucht Partner

Fiat-Chef Sergio Marchionne sucht weitere Partner für den italienischen Traditionskonzern. An Großfusionen denkt Marchionne dabei nicht, aber sehr wohl an eine Kooperation.

HB MAILAND. „Ein großes Geschäft, also eine große Fusion von Fiat mit einem anderen Unternehmen ist aber eher nicht wahrscheinlich“, sagte der Italiener der Zeitung „Il Sole 24 Ore“ am Freitag. Doch Allianzen für die Entwicklung gemeinsamer Auto-Plattformen oder mit dem Ziel, in weitere Länder vorzudringen, seien durchaus ein realistisches Szenario.

Marchionne hat den Industriekonzern mit der kriselnden Autosparte seit seinem Amtsantritt vor zwei Jahren erfolgreich saniert. Dazu gehörte auch die Gründung von 13 Allianzen mit anderen Firmen zu dem Zweck, die Kosten für die Entwicklung und Fertigung von Autos und Lkw zu reduzieren. Für die nächsten Jahre hat er Fiat ehrgeizige Wachstumsziele vorgegeben. 2007 will er zwar als Chef der Autosparte abtreten, aber die Führung des Gesamtkonzerns behalten. „Meine Zukunft hängt sicher weiter eng mit Fiat zusammen“, betonte der Italiener.

Marchionne gab sich zuversichtlich, dass Fiat auch in Zukunft eine zentrale Rolle in der Autobranche spielen werde. „Ich weiß nicht, ob es fünf oder sieben globale Wettbewerber geben wird, aber ich weiß sehr wohl, dass Fiat einer von ihnen sein wird.“ Zugleich stellte er erneut klar, dass Fiat in Italien keine Werksschließungen plane. Denn der Konzern benötige alle Produktionskapazitäten, um die Ziele bis 2010 zu erfüllen.

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