Kooperation geplatzt
Scania will mit MAN keine Achsen bauen

Die geplante Kooperation zwischen den beiden Nutzfahrzeugherstellern MAN und Scania hat einen Rückschlag erlitten. Die Schweden ließen die geplante Zusammenarbeit zum Bau von Lkw-Achsen platzen.

HB STOCKHOLM/MÜNCHEN. Das Ergebnis einiger Jahre technischer Prüfung sei, dass sich eine Kooperation auf Grund der Komplexität und der daraus entstehenden Kosten nicht rechne, teilte Scania am Mittwoch mit. Über die gemeinsame Entwicklung und Fertigung von Getrieben sei noch nicht endgültig entschieden. Die beiden Unternehmen scheinen hier jedoch nicht so weit auseinander zu liegen wie bei den Achsen. Die Gespräche seien in der Schlussphase. „Das Ergebnis könnte sein, dass Scania ein Zulieferer für bestimmte Typen von Getrieben wird“, hieß es.

Die gemeinsame Produktion der beiden Lkw-Bauteile hatte sich in der Vergangenheit aufgrund technischer Schwierigkeiten verzögert. Der deutsche und der schwedische Nutzfahrzeughersteller hatten sich vor knapp drei Jahren auf die Zusammenarbeit verständigt, um Entwicklungs- und Produktionskosten zu sparen. Aus Kreisen hatte es geheißen, dass auch unternehmenspolitische Fragen zu der Verzögerung beigetragen hätten.

Die Aktien beider Unternehmen notierten am Mittwochnachmittag im Plus. Die MAN-Papiere legten 1,3 Prozent auf 59,81 Euro zu, die von Scania ein Prozent auf 339,50 schwedische Kronen.

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