Kooperation im Consumer-Bereich angedacht: Wella und P&G suchen Synergien

Kooperation im Consumer-Bereich angedacht
Wella und P&G suchen Synergien

Der US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble will Teile des Wella-Geschäfts seiner Deutschland-Tochter unterordnen. Der Darmstädter Haarpflege-Spezialist überprüft bereits eine mögliche Kooperation im Einzelhandelsgeschäft.

HB FRANKFURT. „Wir haben immer gesagt, dass das Consumer-Geschäft nicht die kritische Masse hat und dass wir es verstärken wollen. Eine Kooperation mit Procter & Gamble böte sich als natürliche Fortsetzung dieser Strategie an“, sagte eine Wella-Sprecherin in Darmstadt am Montag auf Anfrage. Eine Kooperation mit einem Partner sei eine gute Entwicklung für Wella und im Interesse aller Aktionäre. Einzelheiten nannte die Sprecherin nicht. Es sei noch nichts entschieden, man sei noch im Stadium der Empfehlungen, ergänzte sie. Die im Nebenwerte-Index MDax notierten Wella-Vorzugsaktien lagen bei rund 70 € nahezu unverändert zum Schlusskurs vom Freitag.

Im vergangenen Jahr hatte Wella-Chef Heiner Gürtler bereits angekündigt, zusammen mit P&G Vorteile in den Bereichen wie Einkauf, Logistik und auch im Consumergeschäft erzielen zu wollen. Die Consumersparte kam im dritten Quartal 2003 etwa für 28 % des Konzernumsatzes von rund 827 Mill. € bei Wella auf. Den Hauptumsatz - etwa 45 % den Konzernumsatzes - machen die Darmstädter mit Produkten rund um das Friseurgeschäft.

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