Kooperation vereinbart
Chery baut Autos für Daimler-Chrysler

Der US-Autobauer Chrysler hat mit dem chinesischen Hersteller Chery die gemeinsame Produktion von Kleinwagen vereinbart. Das neue Auto soll unter einer Chrysler-Marke auf den Markt gebracht werden. Damit will sich der schwächelnde amerikanische Autokonzern gegen andere Asiaten wehren.

HB FRANKFURT. Der Automobilkonzern DaimlerChrysler hat mit dem chinesischen Hersteller Chery einen Vorvertrag zur Produktion von Kleinwagen geschlossen, teilte der deutsche Automobilkonzern am Freitag mit. Der Aufsichtsrat des deutsch-amerikanischen Unternehmens und die chinesische Regierung müssten der Vereinbarung jedoch noch zustimmen.

Der US-Arm von DaimlerChrysler suchte seit geraumer Zeit einen chinesischen Partner, um im Ausland kleine Autos zu bauen. In den USA sei die profitable Produktion nicht möglich, hieß es.

Die amerikanischen Autokäufer wenden sich angesichts der hohen Spritpreise von den früher beliebten schweren Geländewagen und Pick-Ups ab. Davon profitieren vor allem japanischen Hersteller, die viele sparsame kleine Autos im Angebot haben. Im Chrysler-Programm dominieren dagegen nach wie vor die großen Wagen. Nach einem Absatzeinbruch in diesem Jahr schreibt der US-Autobauer einen Milliardenverlust und zwang bereits den Mutterkonzern Daimler-Chrysler, die Gewinnprognose zu senken. Für kommendes Jahr ist ein Sanierungsplan für Chrysler angekündigt.

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