Korrektur des Gewinns
Porsche schneidet besser ab

Vorläufige Zahlen für die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2006/2007 hatte Porsche bereits vorgelegt und damit für Freude unter den Anlegern gesorgt. Die endgültigen Daten sehen sogar noch besser aus.

HB STUTTGART. Das Ergebnis vor Steuern sei von 278 Mill. im Vorjahreszeitraum auf 1,59 Mrd. Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Montag in Stuttgart mit. Ursprünglich hatte Porsche den Vorsteuergewinn auf Grundlage vorläufiger Zahlen auf 1,45 Mrd. Euro beziffert.

Der Überschuss stieg nach endgültigen Daten ebenfalls stärker als bisher berichtet. Nach 170 Mill. Euro im Vorjahreszeitraum lag dieser nun bei 1,14 Mrd. Euro. Der Umsatz ist dagegen zwischen August und Ende Januar um 1,4 Prozent auf 3,07 Mrd. Euro zurückgegangen. Er lag damit aber etwas höher als die zunächst gemeldeten 3,02 Mrd. Euro.

Grund für den Gewinnsprung ist die 27,3-Prozent-Beteiligung an Volkswagen, die alleine gut 1 Mrd. Euro und damit den Großteil zum Vorsteuerergebnis beisteuerte. Das Aktienpaket war stark im Wert gestiegen. Dazu kamen Kurssicherungsgeschäfte. Der bessere Absatz teurer Sportwagen-Varianten habe für zusätzlichen Schub gesorgt.

Der Porsche-Absatz insgesamt brach dagegen im ersten Halbjahr stärker als bisher erwartet ein. Statt der im Januar gemeldeten 39 750 Fahrzeuge bezifferte Porsche seinen Halbjahresabsatz nun auf 39 265 Fahrzeuge. Dies sei ein Rückgang um 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Grund für den Rückgang war vor allem der Modellwechsel beim Geländewagen Cayenne. Porsche hatte Ende Februar die Neuauflage des Geländewagens auf den Markt gebracht, die Produktion des Vorgängermodells aber bereits Ende November 2006 eingestellt.

Der Cayenne-Absatz ging in den Monaten August bis Januar um 41,4 Prozent auf 9 940 Fahrzeuge zurück. Bei den anderen Porsche-Modellen legte der Absatz dagegen zu, allerdings weniger stark als noch im Januar angekündigt. Vom Klassiker 911er wurden 17 329 Einheiten verkauft, ein Plus von 15,7 Prozent. Die Boxster-Baureihe legte einschließlich des Mittelmotor-Coupes Cayman um 19,6 Prozent auf 11 979 Fahrzeuge zu.

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