Korruptionsaffäre
MAN verschiebt Jahreshauptversammlung

Offenbar wegen der ausstehenden Fusion mit dem schwedischen Konkurrenten Scania verschiebt MAN seine Jahreshauptversammlung. Vorher sollen Details in Bezug auf die Ferrostaal-Korruptionsaffäre geklärt werden.
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MünchenDer Lkw-Bauer MAN verschiebt seine Hauptversammlung um zweieinhalb Monate. Das ursprünglich für den 8. April geplante Aktionärstreffen soll nun am 27. Juni in München stattfinden, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Die Verschiebung habe „mitunter organisatorische Gründe“, sagte ein MAN-Sprecher.

MAN hatte auch die Veröffentlichung seiner Jahresbilanz verschoben. Grund war Kreisen zufolge die Korruptionsaffäre bei der einstigen Tochter Ferrostaal. Hier verhandelt MAN seit Monaten über die Lastenverteilung - etwa einer drohenden Strafzahlung der Staatsanwaltschaft - mit dem Hauptaktionär IPIC. Kreisen zufolge kommt nun Bewegung in die Gespräche.

Ein Ende der Affäre ist Voraussetzung für die geplante Fusion mit dem schwedischen Konkurrenten Scania.

Unlängst hatten Medien berichtet, Scania könne bereits im April ein Übernahmeangebot für MAN vorlegen. Auf der nächsten Hauptversammlung könnten die MAN-Aktionäre dann bereits darüber abstimmen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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