Kosmetikhersteller baut unrentable Verkaufsstände ab
Dr. Scheller reduziert Umsatzerwartungen

Der schwäbische Kosmetik- und Zahncreme-Hersteller Dr. Scheller Cosmetics hat seine Umsatzerwartungen für das laufende Jahr reduziert, bleibt aber bei seinem ehrgeizigen Ertragsziel.

Reuters EISLINGEN. Dr. Scheller rechne nur noch mit einem Umsatzwachstum von einem Prozent, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Eislingen an der Fils mit. Grund sei der Abbau unrentabler Verkaufsstände für die Jugend-Kosmetikmarke „Manhattan“, sagte eine Sprecherin. Im ersten Halbjahr schrumpfte der Konzernumsatz um 1,2 % auf 38,11 Mill. €, nachdem er im ersten Quartal noch um 8,3 % zugelegt hatte. Bisher hatte Dr. Scheller für 2003 ein Umsatzplus von fünf bis sechs Prozent erwartet.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) brach im ersten Halbjahr auf 252 000 von 779 000 € ein Jahr zuvor ein. Für das gesamte Jahr 2003 erwarte Dr. Scheller aber weiterhin ein Gewinnwachstum von wenigstens 40 %, sagte die Sprecherin. Das Unternehmen werde sich verstärkt auf das Auslandsgeschäft konzentrieren, das im ersten Halbjahr deutlich zugelegt hatte.

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