Kosmetikkonzern
L'Oreal verpasst seine Umsatzziele

Ganz schön daneben: Der französische Kosmetikkonzern L'Oreal verfehlte nach Angaben vom Montag im abgelaufenen Geschäftsjahr seine Gewinnprognose und sein bereits mehrmals nach unten revidiertes Umsatzziel. Für 2009 wagte die Konzernführung wegen der Krise gar nicht erst eine Prognose.

rtr PARIS. Die Konsumflaute hat auch beim weltweit größten Hersteller von Schönheitsprodukten seine Spuren hinterlassen. Der Umsatz des Kosmetikherstellers stieg zwar auf vergleichbarer Basis 2008 um 3,1 Prozent auf 17,54 Mrd. Euro. Im Oktober wollte L'Oreal jedoch noch ein Plus von vier Prozent erreichen - Ende August hatten die Franzosen sogar noch sechs Prozent angekündigt und im Juli zwischen sechs und acht Prozent. Grund sei unter anderem die Integration von Yves Saint Laurent Beauté gewesen, teilte der Konzern nach Börsenschluss in Paris mit. L'Oréal hatte das Unternehmen vom Luxusgüterkonzern PPR übernommen

Der Nettogewinn verbesserte sich um 1,2 Prozent auf 2,06 Mrd. Euro. Im vergangenen Sommer hatte der Konzern noch einen "beträchtlichen Ergebnisanstieg" angepeilt. Für das laufende Geschäftsjahr wagte das Unternehmen wegen der schwierigen Marktbedingungen keine Prognose. "Wir gehen 2009 mit Realismus, Selbstvertrauen und Entschlossenheit an", ließ Konzernchef Jean-Paul Agon mitteilen. Unter anderem hätte die Reorganisation der Geschäfte in Europa und den USA das Ergebnis belastet. Für 2008 schlug L'Oréal eine Dividende von 1,44 Euro pro Aktie vor. Dies entspreche einer Erhöhung um 4,3 Prozent. L'Oreal stellt unter anderem Kosmetik- und Körperpflegeprodukte unter Marken wie Lancome, Garnier und Maybelline Jade her.

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