Kosten des Börsengangs
Symrise macht Minus

Die Kosten für den Börsengang haben den Duft- und Geschmackstoffe-Spezialist Symrise wie erwartet 2006 tief in die Verlustzone gedrückt.

dpa-afx FRANKFURT. Der Verlust erhöhte sich 2006 von 52,4 Mill. Euro im Vorjahr auf 89,8 Mill. Euro, heißt es im am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht der im MDax gelisteten Gesellschaft. Bereits Anfang Februar hatte der Konzern Eckdaten für das abgelaufene Jahr veröffentlicht.

Anfang Februar hatte Symrise für 2006 bereits ein Umsatzplus von sieben Prozent auf rund 1,23 Mrd. Euro bekannt gegeben. Die Umsatzrendite - bezogen auf das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) - kletterte den Angaben zufolge von 16,8 auf 19,8 Prozent. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) verbesserte sich von 193,1 Mill. Euro im Vorjahr auf 243,2 Mill. Euro. Damit wurden die vorläufigen Angaben bestätigt.

Auch für die Zukunft zeigte sich Symrise optimistisch. Für 2007 bis 2008 sei ein durchschnittliches Umsatzwachstum von rund fünf Prozent zu erwarten. Die an der bereinigten Ebitda-Marge gemessene Profitabilität dürfte sich von 19,8 Prozent 2006 auf deutlich über 20 Prozent erhöhen, heißt es im Geschäftsbericht. Das wirtschaftliche Umfeld sei weiterhin positiv. Der Umsatz von Symrise dürfte schneller als der Markt wachsen. Die Verkaufspreise dürften 2007 konstant und die Energiekosten hoch bleiben.

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