Kostendruck
Jungheinrich rechnet mit Ergebnisrückgang

Der Gabelstaplerhersteller Jungheinrich bereitet seine Investoren auf einen operativen Gewinnrückgang vor. Die lassen sich indes davon nicht beeindrucken.

HB HAMBURG. "Unter Abwägung von Chancen und Risiken sowie unter Berücksichtigung des starken Umsatzwachstums im Neugeschäft wird aus heutiger Sicht für 2008 ein leichter Rückgang des operativen Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr wahrscheinlicher", teilte Jungheinrich am Donnerstag mit. Entsprechend niedriger werde die Umsatzrendite ausfallen.

Als Gründe nannten die Hamburger neben der weltweit schwächer werdenden Konjunktur Belastungen durch die gestiegenen Rohstoffkosten, den Preisdruck in der Branche sowie Währungsschwankungen. Hinzu kämen nicht näher bezifferte Vorleistungen für die Erschließung neuer Märkte. Diese Lasten könnten voraussichtlich nicht durch das wachsende After-Sales-Geschäft und das Vermiet- und Gebrauchtgerätegeschäft wett gemacht werden.

Bereits im zweiten Quartal hinterließ das schwieriger werdende Umfeld Bremsspuren im operativen Geschäft. Bei um fast zehn Prozent auf 547 Millionen Euro gestiegenen Umsatzerlösen verringerte sich der Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) von April bis Juni auf knapp 34 Millionen von 36 Millionen Euro vor Jahresfrist. Für das Gesamtjahr hält der Vorstand an der Prognose fest, wonach der Konzern den Auftragseingang 2008 auf mehr als 2,2 (Vorjahr: 2,1) Milliarden Euro und den Umsatz auf mehr als 2,1 (2,0) Milliarden erhöhen will.

Ungeachtet der Gewinnwarnung deckten sich Anleger mit Jungheinrich-Aktie ein. Das im Kleinwerteindex SDax gelistete Papier legte 1,8 Prozent auf 16,94 Euro zu.

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