Kostensteigerung wird an Kunden weitergegeben
Hohe Stahlpreise sorgen für Stirnrunzeln

Die Preise für Stahl sind innerhalb eines Jahres um bis zu 50 Prozent gestiegen. Dieser Entwicklung treibt den deutschen Maschinenbauer die Sorgenfalten auf die Stirn. Zudem seien weitere Erhöhung möglich, wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau mitteilte.

HB FRANKFURT/MAIN. Die deutschen Maschinenbauer zeigen sich besorgt über die steigenden Preise für Industriemetalle. Innerhalb eines halben Jahres seien die Stahlpreise je nach Sorte um bis zu 50 % gestiegen, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Dienstag in Frankfurt mit. Für den Sommer hätten die Hersteller weitere Erhöhungen im zweistelligen Bereich angekündigt. Auch komme es verstärkt zu Lieferengpässen. Insgesamt seien langjährige Höchststände bei den Preisen erreicht worden.

Hintergrund sei die anhaltend hohe Nachfrage aus Südostasien, der ein begrenztes Angebot an Rohstoffen gegenüberstehe. Investitionen in die Erforschung und Förderung der Vorkommen seien Jahre lang vernachlässigt worden. Die Maschinenbau-Unternehmen hätten in vielen Fällen keine andere Wahl, als Aufträge abzulehnen oder Teile der Kostensteigerung an die Kunden weiterzugeben. Der Anstieg der Stahlpreise könnte nach Einschätzung des VDMA die Inflation in die Höhe treiben und dadurch auch die Konjunktur gefährden.

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