Kostensteigerungen konnten nicht ausgeglichen werden
Hohe Rohstoff- und Ölpreise machen Whirlpool zu schaffen

Der weltgrößte Haushaltsgerätehersteller Whirlpool Corporation hat im dritten Quartal 2004 dank einer starken weltweiten Nachfrage einen Rekordumsatz verbucht. Das Unternehmen litt aber unter den hohen Rohstoff- und Ölpreisen und hat seine Gewinnprognose für das laufende Jahr deutlich reduziert.

HB BENTON HARBOR. Der Quartalsgewinn fiel auf 101 (Vorjahresvergleichszeit: 105) Millionen Dollar oder 1,50 (1,48) Dollar je Aktie. Whirlpool verbuchte im Juli-September-Abschnitt einen Umsatz von 3,3 Milliarden Dollar (2,6 Mrd Euro). Das waren 6,6 Prozent mehr als in der entsprechenden Vorjahreszeit. Klammert man Wechselkursveränderungen aus, stieg der Umsatz um vier Prozent, teilte die in Benton Harbor (Michigan) ansässige Gesellschaft am Mittwoch mit.

In Europa stieg der Whirlpool-Umsatz dabei um 11,2 Prozent auf 783 Millionen Dollar. Unter Ausschluss von Wechselkursveränderungen legte die US-Gesellschaft im europäischen Markt um zwei Prozent zu. Der operative Gewinn stieg in Europa um 31 Prozent.

Der Neunmonatsumsatz des Unternehmens erhöhte sich auf 9,6 (8,8) Milliarden Dollar. Whirlpool verdiente im Januar-September-Abschnitt 309 (290) Millionen Dollar oder 4,46 (4,14) Dollar je Aktie.

Konzernchef Jeff Fettig verwies auf die negativen Auswirkungen der Rohstoffkosten und die Rekordölpreise. Die hohen Kostensteigerungen konnten nicht durch Produktivitätsgewinne und Kostenkontrollen aufgefangen werden. Hinzu kamen Versorgungsengpässe bei Material und Teilen.

Die Gesellschaft kündigte Preiserhöhungen von fünf bis zehn Prozent in den meisten Schlüsselmärkten in aller Welt an. Whirlpool reduzierte seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2004 auf 5,85 Dollar bis 5,95 Dollar. Bisher war die Gesellschaft von einem Jahresgewinn von 6,20 Dollar bis 6,35 Dollar ausgegangen.

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