KPC hatte sich enthalten
Aventis rechnet mit KPC-Ausstieg

Jürgen Dorman, der Aventis-Verwaltungsratsvorsitzende, rechnet mit einem Ausstieg der Kuwait Petroleum Company (KPC) aus dem fusionierten Unternehmen Sanofi-Aventis.

HB FRANKFURT. Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Donnerstagausgabe) vorab berichtete, geht Dormann davon aus, dass sich KPC von seinem Anteil trennen wird. Schon auf der Vorschlagsliste für die künftigen Mitglieder des Sanofi-Aventis-Verwaltungsrates sei kein KPC-Vertreter mehr zu finden. Derzeit ist die im Staatsbesitz befindliche KPC mit 13,5 Prozent der größte Einzelaktionär von Aventis.

Mit dem künftigen Vorstandsvorsitzenden des fusionierten Konzerns, dem bisherigen Sanofi-Chef Jean-Francois Dehecq, erwartet Dormann keine Konflikte. „Er wird die entscheidende Stimme und die Verantwortung haben“, sagte er.

Aventis-Finanzchef Patrick Langlois hatte Ende April gesagt, KPC sei nicht unbedingt negativ zur vereinbarten Fusion mit Sanofi eingestellt. Die KPC-Gruppe hatte sich bei der Aventis-Aufsichtsratssitzung beim Votum über das neue Sanofi-Angebot der Stimme enthalten.

Nach einem dreimonatigen erbitterten Abwehrkampf hatte Aventis Ende April das nachgebesserte Übernahmeangebot seines knapp halb so großen Rivalen Sanofi angenommen. Der neue Konzern Sanofi-Aventis wäre nach dem US-Branchenprimus Pfizer und der britischen GlaxoSmithKline die Nummer Drei der Branche.

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