Kräftige Umsatzsteigerung
Lego kann wieder auf seine Steine bauen

Der dänische Spielwarenkonzern Lego hat seine Krise offenbar überwunden. Nach mehreren dramatischen Jahren geht es nun wieder deutlich aufwärts.

HB BILLUND. Im ersten Halbjahr hat der traditionsreiche Bauklötze-Anbieter sein Ergebnis dank einer Umsatzsteigerung von 19 Prozent sowie scharfen Rationalisierungsmaßnahmen drastisch verbessert. Wie das Familienunternehmen am Mittwoch in Billund mitteilte, stieg der Vorsteuergewinn auf 238 Mill. Kronen (31,9 Mill. Euro) nach einem Verlust von 202 Mill. Kronen im selben Vorjahreszeitraum. Der Umsatz wuchs von 2,4 auf 2,8 Mrd. Kronen.

Lego hatte im vergangenen Jahr massive Produktionsverlagerungen aus dem Stammland Dänemark sowie der Schweiz nach Osteuropa beschlossen und sich wieder stärker auf das Kerngeschäft mit den Bauklötzen konzentriert. Auch seine vier Freizeitparks, darunter das süddeutsche Günzburg, hatte das Unternehmen verkauft.

Die Krise bei Lego wurde auch durch die zunehmende Verdrängung traditioneller Spielwaren aus den Kinderzimmern durch Computer und Elektronikspiele ausgelöst. Erst im Juni gab Lego bekannt, dass der Auftragshersteller Flextronics aus Singapur fast die gesamte Produktion übernimmt und 1200 Arbeitsplätze gestrichen werden, wodurch die Beschäftigtenzahl weltweit auf 3000 sinken soll.

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