Kraftwerkssparte ist eine "Etragsperle" von Siemens
Siemens erhält Wartungsaufträge in China

Die Kraftwerkssparte des Münchener Siemens-Konzerns hat sich erstmals in China langfristige Wartungsaufträge für Gasturbinen gesichert.

HB MÜNCHEN. „Das Gesamtauftragsvolumen beträgt rund 80 Millionen Euro“, teilte Siemens Power Generation (PG) am Mittwoch in Erlangen mit. Die Aufträge seien wichtige Meilensteine für die weitere Entwicklung des Servicegeschäfts in einem stark wachsenden Markt. Siemens habe in den vergangenen zehn Jahren in China 17 Kraftwerke mit einer Leistung von mehr als 14 Gigawatt im hauseigener Technik ausgerüstet. Diese Anlagen erfordern sowohl Service- als auch Reparaturarbeiten, so dass hier ein enormes Geschäftspotenzial liegt.

Die Siemens-Kraftwerkssparte mit einem Jahresumsatz von rund 7 Milliarden Euro ist eine der Ertragsperlen des Münchener Technologiekonzerns. Vorstandschef Heinrich von Pierer hat China zum Wachstumsmarkt erklärt und will den Umsatz des Konzerns in dem Land von zuletzt etwa 4 Milliarden Euro binnen drei bis fünf Jahren verdoppeln.

Siemens PG wird den Angaben zufolge über zehn Jahre hinweg die Wartung des Gasturbinen-Kraftwerks Fuhuade in der Provinz Shenzhen übernehmen. Der zweite Auftrag hat eine Laufzeit von zwölf Jahren und betrifft das Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk Coloane B der Companhia de Electricidade de Macau. Die Siemens-Aktie notierte am späten Nachmittag im Einklang mit dem Gesamtmarkt um 1,1 Prozent fester bei 59,67 Euro.

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