Kreative
Dienstleister tummeln sich in Ballungsräumen

Im urbanen Flair von München, Berlin, Hamburg, Frankfurt/Main und Düsseldorf scheinen sich Deutschlands kreative und wissensintensive Dienstleister am besten entfalten zu können. Das ist Ergebnis der Prognos-Untersuchung. Wie sich die Dienstleister gegenseitig befruchten und so neue Geschäftsmodelle entstehen.

DÜSSELDORF. „Kreative brauchen die Inspiration von Metropolen. Sie sind zwar sehr mobil, aber räumlich auch sehr wählerisch“, weiß Rolf Sternberg, Professor für Wirtschaftsgeographie an der Universität Hannover.

Beispiel Berlin - laut Studie an Platz zwei hinter München und der Standort in Deutschland mit den meisten Beschäftigen in hochwertigen Unternehmens- und Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen: „Die Nähe zu Universitäten, Verbänden und den Fleischtöpfen der Regierung zieht Berater, Anwälte und Werber magisch an“, beobachtet Bernd Kreuels vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.

Prognos zufolge ist die Hauptstadt nicht nur der bedeutendste Standort für Medien und Kommunikation, sondern auch der größte Forschungsstandort in Deutschland. Gerade die medizinische Forschung und Entwicklung sind stark. Neben den Großen wie Bayer Schering Pharma und Berlin-Chemie haben sich viele kleine Biotech-Firmen wie Metanomics und Epigenomics in Dunstkreis von 17 Charité-Zentren und diversen anderen medizinischen Forschungsinstituten angesiedelt. Acht technikorientierte Fraunhofer-Institute und zwei Helmholtz-Zentren geben zusätzliche Impulse.

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