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Kreisen zufolge: Noch vier Bieter im Kampf um Eon-Gasnetz

Vier Bieter haben es bei dem Verkauf des Ferngasnetzes von Eon eine Runde weiter geschafft. Einige der Kandidaten schieden aus, nachdem deutsche Behörden einen Kauf durch reine Finanzinvestoren ablehnten.

Eon startete vor kurzem den Verkaufsprozess für die Essener Tochter. Quelle: dpa
Eon startete vor kurzem den Verkaufsprozess für die Essener Tochter. Quelle: dpa

LondonBei dem Verkauf des E.ON -Ferngasnetzes für rund drei Milliarden Euro haben vier Bieter die erste Hürde genommen und sind damit nach Angaben von Bankern in der näheren Auswahl. Die Zahl der Bieter sei verkleinert worden, nachdem sich die deutschen Behörden gegen einen Kauf durch reine Finanzinvestoren ausgesprochen habe, erfuhr Reuters am Mittwoch weiter.

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Das mit etwa 12.000 Kilometern größte deutsche Ferngasnetz ist besonders für Interessenten in Westeuropa attraktiv, die sich die Versorgung mit russischem Erdgas sichern wollen. E.ON hatte kürzlich den Verkaufsprozess für die in Essen ansässige Tochter Open Grid Europe gestartet. Der durch die Atomwende und das schwächelnde Gasgeschäft unter Druck geratene größte deutsche Energiekonzern will bis Ende 2013 Beteiligungen im Wert von mehreren Milliarden Euro abstoßen.

Verbindliche Angebote werden erst im Mai nach Abschluss der Buchprüfung erwartet. Derzeit stellen Banken die Finanzierung für die verschiedenen Angebote zusammen. Zu den Bietern gehörten derzeit noch der französische Energiekonzern GDF Suez, der sich mit dem französischem Versicherer CNP Assurances und dem Fonds IFM Australian Infrastructure zu einem Konsortium zusammengeschlossen hat. Eine weitere Gruppe bestehe aus der belgischen Fluxys, Global Infrastructure Partners sowie einer kanadische Sparkasse.

Auch das Konsortium aus dem Versicherungskonzern Allianz , dem kanadischen Pensionsfonds CPP und dem niederländischen Netzbetreiber Gasunie sei noch im Rennen. Die letzte Bietergruppe setze sich aus der australischen Macquarie , der Abu Dhabi Investment Authority sowie der kanadischen British Columbia Investment Management Corp zusammen, hieß es. Zwei ausschließlich aus Finanzinvestoren bestehende Bietergruppen seien dagegen ausgeschieden.

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