Krise bei EADS
Hamburg will EADS-Anteile übernehmen

Die Stadt Hamburg will sich direkt an dem angeschlagenen Flugzeugbauer EADS beteiligen.

HAMBURG. "Hamburg ist bereit, Anteile an dem Grundkapital von EADS zu übernehmen. Denn wir sind sehr daran interessiert, dass eine gleichgerichtete Verteilung der Kapitalanteile bei EADS zwischen Deutschland und Frankreich vorhanden ist. Eine endgültige Entscheidung ist hierüber aber noch nicht gefallen," sagte Wirtschaftssenator Gunnar Uldall dem Handelsblatt.

Uldall rechnet ferner damit, dass sich auch andere Länder an dem Einstieg bei EADS beteiligen werden. "Ich gehe davon aus, dass sich auch andere Bundesländer engagieren - vor allem Bayern und Niedersachsen", sagte der Senator weiter.

Der Wirtschaftssenator lehnte aber einen Kommentar dazu ab, ob Hamburg den millionenschweren Anteil an der Daimler-Chrysler Luft- und Raumfahrt Holding AG von rund sechs Prozent verkauft, um einen möglichen EADS-Einstieg gegenzufinanzieren. "Zunächst muss geklärt werden, wie hoch der von der deutschen Seite zu übernehmende Anteil ist und wer sich beteiligt - die Industrie, der Bund, die Länder. Erst dann diskutieren wir Lösungsvorschläge", sagte Uldall.

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