Krise
Chinesen lassen Autos stehen

Lange Jahre konnten die Chinesen vom Automobil nicht genug bekommen - bis jetzt. Nun verliert auch die chinesische Autoindustrie an Schwung. Grund: Die Konjunkturkrise.

ap SCHANGHAI. Auch die chinesische Autoindustrie spürt die Auswirkungen der weltweiten Konjunkturkrise. Auf dem zweitgrößten Automarkt der Welt wurden im November 10,3 Prozent weniger Pkw verkauft als im Vorjahresmonat, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua und andere staatliche Medien am Montag unter Berufung auf den Automobilherstellerverband berichteten. Der Autoabsatz ging damit im dritten von vier Monaten zurück. Lediglich im Oktober hatten die Verkäufe zugelegt.

Den Angaben zufolge setzten die chinesischen Hersteller im November 522 800 Personenwagen ab, 2,9 Prozent weniger als im Oktober, als der Absatz im Jahresvergleich um 8,4 Prozent gestiegen war. Von Januar bis November stiegen die Absätze um 8,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 6,16 Mio. Autos. Im gesamten Jahr 2007 hatte der Autoabsatz 18,5 Prozent zugelegt.

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