Krisenvorsorge
EADS-Chef verteidigt gefüllte Konzernkassen

Mit einem umfangreichen Finanzpolster von 12,2 Milliarden Euro will sich der Rüstungskonzern EADS gegen Krisen absichern. Konzernchef Gallois verteidigt die gefüllten Kasse und erklärt seine Expansionspläne.
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GhimbavEADS-Chef Louis Gallois hat die prall gefüllte Kasse des europäischen Luftfahrt- und Rüstungskonzerns verteidigt. Sie biete ein gutes Polster in Krisenzeiten und sei nötig, um die großen Entwicklungsprogramme des Konzerns zu finanzieren, sagte Gallois anlässlich der Eröffnung eines Werkes der Tochter Premium Aerotec in Rumänien. „Unter anderem wegen unserer Reserven sind wir nicht von Banken abhängig“, sagte Gallois. „Das ist sehr gut und wir wollen das beibehalten.“ 

Per Mitte Mai hatte EADS 12,2 Milliarden Euro in der Kasse und war deswegen kritisiert worden. Erst kurz vor der Veröffentlichung im Rahmen des Zwischenberichts zum ersten Quartal hatte der Konzern ein milliardenschweres Rettungspaket für den Militärtransporter A400M festgezurrt. Technische Probleme und eine Kostenexplosion hatten das Projekt an den Rand des Scheiterns gebracht. 

Das Geld soll aber nicht nur für neue Programme wie die A350XWB der Tochter Airbus eingesetzt werden, sondern auch Zukäufe finanzieren. „Wir werden dabei vorsichtig vorgehen. Wir wollen eine Firma nicht nur aus reinem Vergnügen kaufen“, sagte Gallois. Zuletzt stärkte die Tochter Eurocopter mit dem Kauf der kanadischen Vector Aerospace die Präsenz in Nordamerika. Mit Zukäufen will EADS vor allem seine Abhängigkeit von der Tochter Airbus verringern.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Krisenvorsorge: EADS-Chef verteidigt gefüllte Konzernkassen"

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  • Kasse voll und da will der Chef der unfähigen Leute noch Steuergelder? Warum haben die Manager überhaupt kein Gewissen mehr? Vom Wissen und können ganz zu schweigen! War da nicht etwas von Lieferzeitverlängerung wegen Unfähigkeit?

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