
Spitzenverbände der Wirtschaft und Wirtschaftsforschungsinstitute sind unzufrieden mit der Umsetzung der Energiewende in Deutschland. Auch der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Wolfgang Franz, warf der Bundesregierung am Freitag Versäumnisse vor.
Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Hans Heinrich Driftmann, verlangte ein rasches Vorgehen gegen den Anstieg der Energiepreise. So müsse die Stromsteuer deutlich gesenkt werden. Driftmann sagte in einem Interview der Nachrichtenagentur dapd. durch diesen Schritt "würden genau die Gruppen entlastet, die sich als die Träger der Hauptlast der Energiewende fühlen: Der Mittelstand und die Verbraucher".
Handwerkspräsident Otto Kentzler mahnte: "Die Politik muss bei der Förderung erneuerbarer Energien schnell umsteuern, um wenigstens den weiteren Preisanstieg zu bremsen." Die Energiewende stocke an vielen Stellen. Beispiele seien der Netzausbau und der Zubau neuer Kraftwerke zur Grundlastsicherung. Gleichzeitig drohten "die Kosten aus dem Ruder zu laufen".
Der Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen, Christoph Schmidt, sagte in einem dapd-Interview: "Es gibt ein eklatantes Missverhältnis zwischen dem stark voranschreitenden Ausbau der erneuerbaren Energien und dem kaum vorankommenden Ausbau der Infrastruktur, allen voran der Stromnetze im Inland." Dieses Missverhältnis gefährde die Energiewende und mache sie teurer als nötig.
Der Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI), Thomas Straubhaar, kritisierte: "Es fehlt ein Konzept, um steigende Kosten zu verhindern." Insbesondere vermisse er "ein kosteneffizientes Fördersystem bei den erneuerbaren Energien".
Straubhaar fügte hinzu: "Deshalb werden die Energiepreise auch im nächsten Jahr steigen beziehungsweise auf hohem Niveau bleiben. Das ist deshalb tragisch, weil in anderen Industrieländern - vor allem den USA - die Energiekosten eher sinken." Dies werde "die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie schwächen und hiesige Arbeitsplätze gefährden".

Auch die Wirtschaft kann sich nicht den steigende Energiekosten entziehen...da kann der Staat tricksen wie es will...es wird die Deutsche Wirtschaft empfindlich treffen und auch Schaden.
Es wird auch der grund sein weshalb viele ins benachbarter Ausland teile Ihrer Produktionen zumindestens verlagern werden müssen.
Die von den Grünen ewig angestrebter atomausstieg und nun durch die CDU doch noch leider falsch umgesetzt...hat der deutsche Wirtschaft einem schaden in der Zukunft angerichtet.
Irgendwann in der Zukunft wird aber die Politik einen anderen schuldigen Thema finden um die Schuld von sich abzuweisen.

Leider sind eben nur Unternehmen ab einer bestimmten Größe in der Lage, die Politik mit mafiösen Methoden und dem Wedeln mit den paar Arbeitsplätzen zu erpressen, um das EEG nicht mitbezahlen zu müssen. Alle anderen Firmen bezahlen dafür um so mehr, können dies entweder auf die Preise umlegen oder nicht. Wer das nicht kann, bekommt große Probleme. Das ganze Pack in Berlin interessiert das alles nicht, man wundert sich nur noch über die Politikverdrossenheit. Aus 1933ff. nichts gelernt??

Wenn ich schon sowas lese von einem Direktor aus Hamburg..."Es fehle das Konzept um steigende Kosten zu verhindern".
Ja Herr Gott!!! Wer hat denn das EEG eingeführt und bejubelt es immer noch! Wer hat den die Marktwirtschaft aus dem Energiesektor zum Teufel gejagt!
Wenn Industrie- und Witschaftverbände in Deutschland das planwirtschaftliche EEG und die Energiewende als was gutes sieht und damit gleichzeitig der freien Marktwirtschaft den "Stinkefinger" zeigt, der brauch sich nicht über steigende Energiepreise wundern!
Eine planwirtschaftlich diktierte Energiewende ala poliitschen EEG Gesetzgebung bedeutet nichts anderes als großflächigen Industrie-Gewerbeverlust und damit Wohlstandsvernichtung mit negativen Folgen für die gesamt deutsche Volkswirtschaft!
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