Kündigung für 120 Beschäftigte
Puppenhersteller Götz gibt auf

Der traditionsreiche Puppenhersteller Götz im oberfränkischen Rödental gibt nach starken Umsatzrückgängen auf. Zum 31. März 2004 werde der Geschäftsbetrieb eingestellt, teilte die Götz Puppenmanufaktur GmbH am Montag mit.

HB/dpa RÖDENTAL. Die mehr als 120 Mitarbeiter erhalten ihre Kündigungen. Hohe Produktionskosten und die Kaufzurückhaltung der Konsumenten hätten das Familienunternehmen zu diesem Schritt gezwungen, sagte Sprecherin Kerstin Tösmann. Erst vor einem Monat hatte der Puppenhersteller Zapf in Rödental seine Fertigung in Deutschland eingestellt.

Die Puppenmanufaktur ist für ihre hochwertigen Künstlerpuppen bekannt, die bei Sammlern weltweit geschätzt sind. Die Umsätze gingen jedoch seit drei Jahren kontinuierlich zurück, teilte Götz mit. In Rödental wurden im vergangenen Jahr noch rund 66 000 Puppen hergestellt. Die Marke solle weiter bestehen bleiben, sagte die Sprecherin. Das 1950 gegründete Unternehmen wurde mehrfach mit internationalen Preisen für seine hochwertige Puppenkunst ausgezeichnet.

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