Kürzungen
US-Autobauer verteidigen Einschnitte

Die Chefs der insolventen Autobauer General Motors und Chrysler haben den Ausstieg aus insgesamt rund 2 400 Verträgen mit ihren Händlern verteidigt. "Uns bleibt keine Wahl", erklärte GM-Chef Fritz Henderson am Mittwoch vor dem US-Kongress.

HB WASHINGTON. Alle Seiten seien zu Opfern aufgerufen, um einen stärkeren und rentableren GM-Konzern zu schmieden. Chrysler-Chef Jim Press erklärte, eine schnelle Entscheidung bei den Autohäusern sei wichtig für die angestrebte Allianz mit dem italienischen Fiat-Konzern.

GM will in den nächsten 18 Monaten aus den Verträgen mit 1600 Händlern aussteigen. Bei Chrysler sollen bis zum 9. Juni 789 Autohäuser wegfallen. Mehr als 100 000 Menschen arbeiten Schätzungen zufolge bei den Verkaufshäusern der beiden Konzerne. Die möglichen Jobverluste stoßen im Kongress auf Kritik, dessen Mitglieder sich bisher zurückhaltend zu den weitreichenden Sanierungsplänen der US-Regierung für die krisengeschüttelten Autobauer geäußert hatten. Der demokratische Senator John Rockefeller und Vorsitzende des Kongress-Ausschusses sagte: "Ich denke nicht, dass Konzerne Hilfsgelder von Steuerzahlern erhalten dürfen, um dann die regionalen Händler und ihre Kunden sich selbst zu überlassen, ohne dass jemand davon wirklich Notiz nimmt oder wirklich hilft. Das ist schlicht falsch." GM und Chrysler wollen sich unter Gläubigerschutz sanieren.

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