Kugellager-Hersteller steigert Quartalsgewinn
Geschäft von SKF läuft reibungslos

Der schwedische Kugellager-Hersteller SKF hat mit einem Gewinnzuwachs im zweiten Quartal die Hoffnungen auf einen Konjunkturaufschwung belebt. Der Vorsteuergewinn im zweiten Quartal übertraf mit 1,3 Mrd. Kronen (137,4 Mill. Euro) die Erwartungen der Analysten und lag über dem Vorjahresergebnis von 1,2 Mrd. Kronen. Der Umsatz zog auf 12,7 (12,1) Mrd. Kronen an.

hst STOCKHOLM. Der Konzern ist als weltgrößter Hersteller von Wälzlagern ein guter Konjunkturindikator, da die Produkte des Unternehmens in nahezu allen Branchen eingesetzt werden. Nach einem positiven Ausblick auf das dritte Quartal stieg der Kurs der SKF-Aktie an der Stockholmer Börse um rund sieben Prozent und erreichte zwischenzeitlich mit 88,75 Kronen ein Allzeit-Hoch. Im Sog des SKF-Berichts stiegen auch die Kurse der schwedischen Maschinenbauer Atlas Copco und Sandvik mit jeweils über vier Prozent.

Analysten in Stockholm hoben hervor, dass SKF trotz gestiegener Stahlpreise die Prognosen übertraf. Ein Unternehmenssprecher sagte, dass der Konzern sich gegen steigende Rohstoffkosten für den Rest des Jahres abgesichert habe. Experten zeigten sich erleichtert, dass die Prognose für das dritte Quartal entgegen der Erwartungen besser ausgefallen ist.

SKF rechnet für das dritte Quartal mit einer weiter steigenden Nachfrage. In Europa werde sie „auf hohem Niveau“ bleiben, sagte SKF-Chef Tom Johnstone. In den USA erwartet er eine leicht steigende, in Asien dagegen eine stark steigende Nachfrage nach Kugel- und Rollenlagern.

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