Kultmotorrad-Hersteller
Harley Davidson lässt die Krise hinter sich

Harley Davidson hat im Auftaktquartal 20 Prozent mehr seiner Kultmotorräder verkauft. Das US-Traditionsunternehmen hebt seine Jahresprognose deshalb an. Vor allem in den USA ist Harley fahren wieder in.
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MilwaukeeDie chromverzierten Kultmotorräder von Harley-Davidson sind der Renner. Im ersten Quartal konnte die Firma aus Milwaukee die weltweiten Verkäufe um satte 20 Prozent auf 59.700 hochschrauben. Besonders gut lief es im Heimatmarkt USA, wo Harley-Davidson zwei von drei Maschinen loswurde.

Er sei sehr zufrieden mit dem Abschneiden, erklärte Firmenchef Keith Wandell am Mittwoch. Harley-Davidson ist den Angaben zufolge schneller gewachsen als der gesamte Markt für schwere Motorräder in den USA. Der Umsatz stieg um 20 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar (1,0 Milliarde Euro). Der Gewinn verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar um 44 Prozent auf 172 Millionen Dollar.

Die Marke erschließe sich neue Kunden, begründete Wandell einen Teil des Erfolgs. Er hob angesichts des guten Starts die Jahresprognose leicht an. Statt 245.000 will Harley-Davidson nun bis zu 250.000 Maschinen ausliefern.

Harley Davidson ist Kult. Die Maschinen des Motorradbauers aus Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin sind seit Jahrzehnten Sinnbild für das Gefühl von Freiheit. Und mittlerweile geht es dem Unternehmen auch wieder gut. Im vergangenen Jahr bereits verkaufte Harley Davidson gut 235.000 Zweiräder. Das waren sechs Prozent mehr als 2010.

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