Kunststoff-Optiken-Hersteller übernommen
Jenoptik wählt Wahl Optoparts

Ostdeutschlands größter Technologiekonzern Jenoptik übernimmt die thüringische Wahl Optoparts vollständig. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von kundenspezifischen optischen Komponenten sowie optomechanischen und optoelektronischen Baugruppen aus Kunststoff.

HB FRANKFURT. „Mit der Übernahme der Wahl Optoparts erschließt sich der Jenoptik-Konzern im Unternehmensbereich Photonics ein wachsstumsstarkes Technologiefeld“, teilte Jenoptik am Mittwoch mit. Wahl Optoparts habe sich zu einem führenden Anbieter von Kunststoff-Optiken entwickelt und 2002 mit 174 Mitarbeitern 19,5 Mill. € umgesetzt. Den Kaufpreis nannte das im TecDax notierte Unternehmen nicht.

„Der Einsatz von Kunststoff-Optiken in optischen Geräten und Systemen zählt zu den wichtigsten künftigen Wachstumstreibern bei optischen Technologien“, hieß es in der Mitteilung. Zum einen sei die Produktion billiger und zum anderen seien Kunststoff-Optiken leichter als die aus Glas und somit attraktiv für einen Einsatz in Systemen und Geräten, die ein bestimmtes Gewicht nicht überschreiten dürften oder sollten. Kunststoff-Optiken werden unter anderem in Mobiltelefonen und digitalen Kameras eingesetzt.

Jenoptik erzielt den Großteil seiner Umsätze mit dem Bau von so genannten Reinräumen zur Herstellung von Computerchips. Allerdings hatte das Unternehmen angekündigt, die renditestarke Sparte Photonics (Laser, Blitzgeräte) stärker auszubauen. Erst Anfang Dezember hatte Jenoptik aus diesem Grund die bayerische Lechmotoren GmbH übernommen.

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