Kunststoffkonzern
Styrolution könnte 2014 ganz Ineos gehören

Der Kunststoffhersteller Styrolution wird vielleicht nächstes Jahr von der Chemiegruppe Ineos übernommen. Die Unternehmen hatte eine entsprechende Option vereinbart. Styrolution will zudem den Gewinn deutlich steigern.
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FrankfurtDer Kunststoffhersteller Styrolution könnte nach Einschätzung seines Firmenchefs bereits im kommenden Jahr ganz von der Chemiegruppe Ineos übernommen werden. „Das Interesse von Ineos ist sehr groß. Die Ansagen waren ganz klar“, sagte Styrolution-Chef Roberto Gualdoni am Dienstag in Frankfurt. Aktuell gehört Styrolution noch zu gleichen Teilen dem Chemieriesen BASF und dem in der Schweiz ansässigen Rivalen Ineos.

Sie hatten das überwiegend auf Basiskunststoffe ausgerichtete Unternehmen im Oktober 2011 als Gemeinschaftsfirma aus der Taufe gehoben. Dabei wurde vereinbart, dass Ineos die Option erhält, ab Februar 2014 den 50-Prozent-Anteil von BASF zu kaufen. Umgekehrt hat BASF die Option, ab Oktober 2014 seinen Anteil an Ineos zu verkaufen.

Styrolution mit einem Jahresumsatz 2012 von sechs Milliarden Euro und einem um Sondereinflüsse bereinigten operativen Gewinn (Ebitda) von 335 Millionen Euro ist der weltgrößte Hersteller von Styrolkunststoffen. Das in Frankfurt ansässige Unternehmen betreibt 17 Produktionsstandorte in zehn Ländern und beschäftigt weltweit etwa 3200 Mitarbeiter.

Kunststoffe von Styrolution kommen beispielsweise in der Autobranche, in der Elektronik-Industrie und im Bau zum Einsatz. Auch in Sportgeräten sowie in Spielzeug wie etwa Playmobil-Bauteilen finden sich Kunststoffe des Konzerns. Zu den größten Wettbewerbern zählen die Petrochemiesparten der Mineralöl-Unternehmen Royal Dutch Shell und Total.

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Ergebnis und Rendite sollen zulegen

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