Kupferbranche
NA kann Cumerio vollständig übernehmen

Die Norddeutsche Affinerie kann das belgische Kupferunternehmen Cumerio jetzt zu 100 Prozent übernehmen. Damit wird sie zum führenden europäischen Kupferkonzern.

HB HAMBURG. Nach einer zweiten Angebotsrunde halte die Affinerie mehr als 95 Prozent der Cumerio - Aktien und könne nach belgischem Recht nunmehr die restlichen Anteile innerhalb von 15 Arbeitstagen auch gegen den Willen der Aktionäre kaufen (Squeeze-Out), teilte das Unternehmen am Donnerstag in Hamburg mit.

Mittlerweile hätten Integrationsteams mit Mitarbeitern aus beiden Unternehmen ihre Arbeit aufgenommen, um die Arbeit zusammenzuführen und die gegenseitigen Stärken zu identifizieren. Nach dem Zusammenschluss zählt das Unternehmen 4 700 Beschäftigte.

Der Fusion ging ein langwieriges kartellrechtliches Verfahren voraus. Die Norddeutsche Affinerie zahlt insgesamt fast 780 Mill. Euro für die Übernahme und will sich damit auf weiter wachsende Märkte vorbereiten. Der österreichische Investor Mirko Kovats, der Anteile sowohl an der Affinerie als auch an der Norddeutschen Affinerie hielt, hatte sich nach anfänglichem Zögern von seinen Cumerio -Aktien getrennt. Sein Engagement an der Affinerie von 14 Prozent hält er vorläufig aufrecht.

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