Kupferhütte
Aurubis bleibt trotz Krise optimistisch

Um 15 bis 20 Prozent bleibt die Auslieferung von Kupferprodukten derzeit hinter dem Vorjahr zurück. Trotzdem rechnet Europas größte Kupferhütte mit stabilen Geschäften.
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HamburgEuropas größte Kupferhütte Aurubis rechnet trotz des heraufziehenden Konjunkturabschwungs in diesem Jahr mit stabilen Geschäften. „Wir erwarten ein Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres“, bekräftigte Vorstandschef Peter Willbrandt in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview der Nachrichtenagentur Reuters. In dem Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2010/2011 hatte der Konzern einen Betriebsgewinn (operatives Ebit) von 327 Millionen Euro eingefahren.

Zwar schlägt auch bei Aurubis die Krise in Südeuropa zu Buche: Die Auslieferungen von Kupferprodukten lägen aktuell 15 bis 20 Prozent unter dem Vorjahr, erläuterte Willbrandt. Jedoch werde dies durch das gute Geschäft mit der Kupfererzeugung und dem Recycling wettgemacht. Der Schwefelsäurepreis habe sich erholt, die Schmelzlöhne stiegen wieder. Beides sind wichtige Ertragsquellen von Aurubis, an der der Stahlkonzern Salzgitter maßgeblich beteiligt ist.

Willbrandt hob hervor, dass Aurubis über die finanzielle Schlagkraft für weitere Übernahmen verfüge. „Wenn sich in Europa Gelegenheiten im Produktbereich ergeben sollten, ist nicht auszuschließen, dass wir daran teilnehmen werden.“ Es gebe derzeit aber keine konkreten Vorhaben.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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