Kupferindustrie
Norddeutsche Affinerie baut Gewinne aus

Europas größter Kupferhersteller Norddeutsche Affinerie (NA) hat den Vorsteuergewinn im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres (1. Oktober bis 30. September) deutlich gesteigert und die Markterwartungen damit leicht übertroffen.

HB HAMBURG. Der Gewinn vor Steuern (EBT) habe sich von Januar bis März getrieben durch die anhaltend hohen Kupferpreise auf 23 Mill. Euro erhöht, teilte das im Nebenwerteindex M-Dax notierte Unternehmen am Dienstag mit. Im Vorjahreszeitraum waren es nur 14 Mill. Euro gewesen.

Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Vorsteuergewinn von 22 Mill. Euro gerechnet. Die beiden ersten Quartale zusammen genommen (Oktober bis März), vervierfachte sich der Vorsteuergewinn sogar auf 35 Mill. Euro. Der Umsatz stieg von Oktober bis März auf 1,363 Mrd. Euro von 1,115 Mrd. zuvor.

Gestützt auf das sehr gute Halbjahresergebnis, geht das Unternehmen von einem weiter sehr guten Geschäftsverlauf und einem entsprechenden Jahresergebnis aus. „Dieses wird das Ergebnis des Vorjahres deutlich übertreffen“, teilte die NA mit.

Die NA profitiert auch davon, dass angesichts weltweit knapper Kapazitäten die Schmelzlöhne steigen. Sie erhält Kupferkonzentrat von den Minen und verarbeitet dieses in deren Auftrag zu reinem Kupfer.

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