Kurse schnellten um 20 Prozent in die Höhe
Glänzendes Börsendebüt für Gaz de France

Die Aktien des französischen Energiekonzerns Gaz de France (GDF) haben ein imposantes Börsendebüt hingelegt. Der starke Start des Titels erleichtert der Regierung möglicherweise die geplante Teilprivatisierung des Schwesterunternehmens Electricite de France (EdF).

HB PARIS. Der Kurs kletterte bis zum Handelsschluss um 22,84 Prozent auf 28,50 Euro. Auf Grund der hohen Nachfrage wurde auch die Greenshoe-Option ausgeübt. GDF erhält damit 1,9 Milliarden Euro zusätzliches Kapital, 2,5 Milliarden Euro gehen an den Staat. Bereits bei der Emission war der weltweit größte Börsengang seit drei Jahren auf großes Interesse der Anleger gestoßen. Der Staat behält 78 Prozent der Anteile.

Die hohe Nachfrage nach GDF-Aktien gilt als positives Signal für die geplante Teilprivatisierung des Stromkonzerns Electricite de France (EDF). Die französische Regierung veröffentlichte am Freitag einen Erlass, der den Verkauf von EDF-Aktien zulässt. „Nach dem großen Erfolg bei Gaz de France fördert Finanzminister Thierry Breton weiter die Entwicklung von öffentlichen Firmen im Energiesektor“, teilte sein Amt mit.

Gewerkschaften haben erbitterten Widerstand gegen die Privatisierung angekündigt. Der Börsengang soll EDF acht bis elf Milliarden Euro bringen. Der Staat will mindestens 70 Prozent der Anteile behalten.

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