Laborgeräte
Stratec trotzt schwierigem Marktumfeld

Anders als bei vielen anderen Unternehmen aus der Gesundheitsbranche laufen die Geschäfte für den Biotechzulieferer Stratec Biomedical rund. Im ersten Halbjahr liegt das Unternehmen sogar leicht über dem Plan.
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MünchenDer Konzern baute Umsatz und Gewinn im ersten Halbjahr aus und bekräftigte am Mittwoch auch seine Prognose für das Gesamtjahr. Es zeichne sich derzeit nicht ab, dass Kunden wegen der öffentlichen Sparmaßnahmen vieler Regierungen weniger Analysemaschinen bestellten würden, erklärte das Management.

Der Stratec-Kunde Qiagen hatte dagegen am Montag seine Prognose zusammengestrichen - unter anderem, weil staatliche Forschungseinrichtungen und Pharmakonzerne derzeit wenig Geld für neue Laborgeräte ausgeben.

Stratec liegt nach eigenen Angaben dagegen im ersten Halbjahr sogar leicht über dem Plan. Der Umsatz kletterte von Januar bis Ende Juni um 12,5 Prozent auf 48,5 Millionen Euro. Der Betriebsgewinn (Ebit) stieg um 12,7 Prozent auf 9,1 Millionen Euro, was einer Ebit-Marge von 18,7 Prozent entspricht. Die Firma aus Birkenfeld bei Pforzheim profitiert davon, dass Diagnostikkonzerne wie Qiagen, Abbott, BioMerieux oder Gesundheitssparte von Siemens Laborgeräte und Analysemaschinen immer öfter von Spezialisten wie Stratec anfertigen lassen. Die Verträge laufen meistens über mehr als zehn Jahre, was zu stabilen Erträgen führt und die Firma wenig anfällig für Schwankungen in der Branche macht.

Für das laufende Jahr bekräftigte das Unternehmen seine im Mai leicht angehobene Prognose. Der Umsatz soll demnach auf 114 bis 123 Millionen Euro steigen, wobei mindestens eine operative Marge von 18,5 Prozent angepeilt wird. 2012 und 2013 soll die Marge mindestens auf 19 Prozent klettern.

 

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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