Lagerstätte in der Ausschreibung
K+S bewirbt sich um Kali-Mine in Thüringen

Der Kasseler Rohstoff- und Düngemittelkonzern K+S macht Ernst mit seiner Absicht, das in den 90er-Jahren stillgelegte Kaliwerk in der Nähe von Rossleben wieder zu betreiben. Mit der Vorlage eines Investitions- und Betriebskonzepts beteiligt sich das Unternehmen an der Ausschreibung zur erneuten Erschließung der Kalilagerstätte Querfurter Mulde.

FRANKFURT. Dazu hat K+S der bundeseigenen Gesellschaft zur Verwahrung und Verwertung von stillgelegten Bergwerksbetrieben mbH (GVV), der Eigentümerin des entsprechenden Bergwerks, ein Konzept vorgelegt. Damit könnte K+S mit Investitionen von mehr als 600 Mill. Euro rund 700 dauerhafte Arbeitsplätze in der strukturschwachen Region schaffen. Die Bewerbungsfrist lief bis Dienstag 24 Uhr. Bis zum Nachmittag hat nach Auskunft der GVV noch ein zweiter Bewerber seine Unterlagen eingereicht.

K+S teilte mit, dass sich inzwischen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die erneute Nutzung der Lagerstätte deutlich verbessert hätten. Die Rohsalzvorräte seien nach bislang vorliegenden Informationen ausreichend, um bei einer Jahreskapazität von einer Mill. Tonnen Kali- und Magnesiumdüngemittel 30 bis 40 Jahre lang zu fördern.

K+S-Chef Norbert Steiner sagte, dass die erneute Erschließung der ehemaligen Lagerstätte für K+S einen hohen Stellenwert habe. Da alle Schächte des ehemaligen Bergwerks Rossleben nach der Stilllegung verfüllt wurden, sei es derzeit allerdings nicht möglich, repräsentative Proben des Rohsalzes zu erhalten. Weiterhin sei zu klären, welche Einschränkungen sich in der Nutzung der Lagerstätte möglicherweise durch die darüber verlaufenden ICE-Trasse ergeben.

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