Landesarbeitsgericht

Daimler legt im Streit um Scheinwerkverträge Revision ein

Der Autokonzern Daimler hat IT-Experten mit Scheinwerkverträgen angestellt, urteilte das Stuttgarter Landesarbeitsgericht. Das Bundesarbeitsgericht muss den Fall erneut überprüfen. Denn Daimler legt Revision ein.
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Werksmitarbeiter der Daimler AG. IT-Experten haben bei Daimler unter Scheinverträgen gearbeitet, urteilt das Stuttgarter Landesarbeitsgericht. Der Autobauer legt Revision ein. Quelle: dpa

Werksmitarbeiter der Daimler AG. IT-Experten haben bei Daimler unter Scheinverträgen gearbeitet, urteilt das Stuttgarter Landesarbeitsgericht. Der Autobauer legt Revision ein.

(Foto: dpa)

FrankfurtDer Autobauer Daimler wehrt sich gegen das Urteil des Landesarbeitsgerichts Stuttgart zu Scheinwerkverträgen von IT-Experten. „Wir sind der Auffassung, dass rechtmäßige Werkverträge vorlagen“, erklärte eine Daimler-Sprecherin am Mittwoch und bestätigte einen SWR-Bericht. Der Autobauer habe daher Revision eingelegt.

Die Stuttgarter Richter hatten Anfang August geurteilt, der Dax-Konzern habe Mitarbeiter zum Schein in Werkverträgen beschäftigt. In Wahrheit seien sie Arbeitnehmer des Autobauers gewesen. Die Männer hatten eine Festanstellung gefordert. Der Fall kommt nun vor das Bundesarbeitsgericht.

  • dpa
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