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Landwirtschaft: Deutscher Wein feiert Triumphe

Die deutschen Winzer sind zufrieden, die Exporte haben im letzten Jahr kräftig zugelegt. Hauptabnehmer sind Großbritannien und die USA. Immer mehr deutsche Weinbauer setzen auf biologischen Anbau.

DÜSSELDORF. Die deutschen Winzer blicken voller Zufriedenheit auf das vergangene Jahr zurück. „Dem deutschen Wein geht es sehr gut, er liegt national und international im Trend“, sagte Monika Reule, Geschäftsführerin des Deutschen Weininstituts (DWI), auf der Eröffnungspressekonferenz zur Fachmesse „Prowein“ in Düsseldorf.

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Das Auslandsgeschäft, vor allem mit dem „Traumpaar“ Riesling und Spätburgunder, profitierte ganz besonders von der gestiegenen Nachfrage: Die Weinexporte legten im vergangenen Jahr um acht Prozent auf mehr als 3,1 Millionen Hektoliter zu. Wertmäßig erhöhte sich der Absatz sogar um dreizehn Prozent auf 635 Mill. Euro.

Wichtigster Abnehmer deutscher Weine ist nach wie vor Großbritannien. Jede vierte exportierte Flasche wird im Vereinigten Königreich getrunken. Eine stark steigende Nachfrage vor allem nach deutschem Riesling stellen die Winzer außerdem in den USA fest. Hier verdreifachten sich die Umsätze seit 2002. Allerdings ist der Abstand zu den Konkurrenten Italien und Frankreich in den USA noch gewaltig.

Noch mehr Erfolg haben die deutschen Winzer in Nordeuropa. In Norwegen sind Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner aus deutschen Landen inzwischen Marktführer beim Weißwein. Dort stiegen die Umsätze im vergangenen Jahr um beachtliche 27 Prozent.

In Deutschland stammt nach Angaben des DWI knapp die Hälfte des getrunkenen Weins aus heimischer Produktion. Dabei konnten die deutschen Winzer im vergangenen Jahr den Absatz noch einmal um 3,6 Prozent erhöhen.

Eine wachsende Rolle spielt in Deutschland der Wein aus biologischem Anbau. Bisher werden zwar nur rund 2,7 Prozent der Rebfläche, insgesamt 2 700 Hektar, nach Richtlinien von Bioverbänden wie Ecovin, Bioland oder Demeter bebaut. Doch werde sich dieser Anteil voraussichtlich schon in den nächsten Jahren verdoppeln, prognostiziert Professor Randolf Kauer von der Fachhochschule für Weinbau in Geisenheim.

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