Langstreckenjet
Airbus-Chef räumt Fehler bei A350 ein

Der Vorstandschef des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS, Thomas Enders, hat Fehler bei der Entwicklung des neuen Langstreckenjets Airbus A350 eingeräumt. Airbus habe das Konkurrenzmodell Boeing 787 unterschätzt.

HB BERLIN. „Deshalb haben wir mehrere Schleifen gebraucht, um zu einem wettbewerbsfähigen Flugzeug zu kommen“, sagte Enders der „Welt am Sonntag“. Man habe Fehler gemacht, die jetzt aber hinter dem Unternehmen lägen.

Auf Druck der wichtigen Kunden Singapore Airlines und der Leasingfirma ILFC hat Airbus bereits Entwürfe für Flügel, Leitwerk und Cockpit überarbeitet, den Rumpf jedoch unangetastet gelassen. Man befinde sich noch in einer sehr frühen Phase der Entwicklung des A350 und könne insofern „die eine oder andere Anregung aufgreifen“, sagte Enders. Allerdings sei es vermessen zu glauben, Airbus könne in allen Marktsegmenten, vom 100- bis zum 800-Sitzer, die Konkurrenz dominieren.

Die 787 und der A350 sind zwar Langstreckenjets, sollen aber auch kleinere Flughäfen miteinander verbinden. Die 787 soll 2008 erstmals ausgeliefert werden, der A350 zwei Jahre später. Boeing konnte bislang deutlich mehr Bestellungen für das neue Flugzeug verbuchen als Airbus.

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