Lanxess

Chemiekonzern hebt die Prognose an

Der Spezialchemiekonzern Lanxess ist gut in das Jahr gestartet: Das Ergebnis legte um rund 14 Prozent zu. Vorstandschef Matthias Zachert schraubt nun die Ziele für das Gesamtjahr höher.
Update: 11.05.2016 - 08:41 Uhr
Der Spezialchemiehersteller setzt sich höhere Ziele für das Gesamtjahr. Quelle: dpa
Lanxess-Zentrale in Köln

Der Spezialchemiehersteller setzt sich höhere Ziele für das Gesamtjahr.

(Foto: dpa)

BerlinDer Spezialchemiekonzern Lanxess gibt sich nach einem Gewinnplus im ersten Quartal zuversichtlicher für das Gesamtjahr und hebt die Prognose an. Es werde nun mit einem bereinigten Betriebsgewinn (Ebitda) zwischen 900 und 950 Millionen Euro gerechnet, sagte Lanxess-Chef Matthias Zachert am Mittwoch. Bisher hatte die Firma 880 bis 930 Millionen Euro in Aussicht gestellt.

„Wir sind mit einem starken ersten Quartal ins laufende Geschäftsjahr gestartet und auch das zweite Quartal hat gut begonnen“, sagte Zachert. Die Aktie legte vorbörslich im Nebenwerteindex MDax um 2,7 Prozent zu.

Im ersten Quartal steigerte Lanxess den Betriebsgewinn bereinigt dank einer gestiegenen Nachfrage, positiver Währungseffekte und einer höheren Auslastung um rund 14 Prozent auf 262 Millionen Euro. Dabei lief es unter dem Strich vor allem auch in der Sparte mit synthetischem Kautschuk besser, wo im Vergleich zum Vorjahr Anlaufkosten für neue Werke in Asien wegfielen.

Die umsatzstärksten deutschen Chemiekonzerne
Platz 10
1 von 10

Lanxess

Umsatz 2015: 7,9 Milliarden Euro

Quelle: Verband der chemischen Industrie

Platz 9
2 von 10

Covestro AG

Umsatz 2015: 12,08 Milliarden Euro

Platz 8
3 von 10

Merck KgaA

Umsatz 2015: 12,85 Milliarden Euro

Platz 7
4 von 10

Evonik

Umsatz 2015: 13,51 Milliarden Euro

Platz 6
5 von 10

Boehringer Ingelheim

Umsatz 2015: 14,80 Milliarden Euro

Platz 5
6 von 10

Linde

Umsatz 2015: 17,94 Milliarden Euro

Platz 4
7 von 10

Henkel

Umsatz 2015: 18,09 Milliarden Euro

Der Gesamtumsatz hingegen gab wegen niedrigerer Verkaufspreise in Folge der gesunkenen Rohstoffkosten um fast sechs Prozent auf 1,92 Milliarden Euro nach. Analysten hatten im Schnitt mit einem Umsatz von rund zwei Milliarden Euro und einem bereinigten Ebitda von 253 Millionen Euro gerechnet.

Mit Beginn des zweiten Quartals brachte das Kölner Unternehmen das schwächelnde Geschäft mit synthetischem Kautschuk in das Gemeinschaftsunternehmen Arlanxeo mit dem saudischen Ölgiganten Saudi Aramco ein. Die Einnahmen daraus will Zachert unter anderem für Investitionen in weniger zyklische Geschäfte und Zukäufe nutzen. Bereits Ende April schlug Lanxess zu und erwarb für rund 210 Millionen Euro das Geschäft für Desinfektions- und Hygienelösungen vom US-Chemiekonzern Chemours.

  • rtr
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