Lastwagen-Hersteller
MAN investiert kräftig in Lateinamerika

Vor drei Jahren hat MAN das Lkw-Geschäft von Volkswagen in Brasilien übernommen und baut es seither aus. Jetzt investiert der Lastwagenhersteller über 400 Millionen Euro, unter anderem für eine neue Montagelinie.
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MünchenDer Nutzfahrzeugkonzern MAN investiert 400 Millionen Euro in sein Geschäft in Lateinamerika. In Brasilien soll ab nächstem Jahr eine neue Montagelinie für schwere Lastwagen entstehen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Darüber hinaus sollen bis 2016 die Modellpalette erweitert werden und neue Marktsegmente erschlossen werden.

„Das Investment ist eine logische Fortsetzung der sehr guten Geschäftsentwicklung in Brasilien und eine lohnende Investition in einen Markt, der weiteres Wachstumspotenzial bietet“, sagte Vorstandschef Georg Pachta-Reyhofen. Ab 2012 will MAN die bislang vornehmlich in Europa verkaufte Marke MAN in Lateinamerika einführen. Dazu werde in Resende eine eigene Montagelinie für schwere Lastkraftwagen ab 400 PS eingerichtet.

Bisher verkauft MAN in Südamerika Fahrzeuge unter der Marke VW. Die Marke wurde beibehalten, nachdem die Münchner 2009 Volkswagen das Lastwagengeschäft in Südamerika abgekauft hatten. Mittlerweile wird MAN wiederum von VW kontrolliert. Am Standort Resende sind rund 7000 Mitarbeiter beschäftigt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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