Laufende Sanierung der General-Motors-Tochter „kommt gut voran“
Opel-Chef Demant sieht deutliche Absatzerfolge in Deutschland

Der Rüsselsheimer Automobilbauer Opel spürt nach ersten Sanierungsschritten Rückenwind beim Auftragseingang. „Der gute Trend aus den ersten Monaten des Jahres setzt sich fort, wir sehen bei den Ordereingängen auch für Juni und Juli keine Reduzierung“, sagte Unternehmenschef Hans Demant dem Branchenblatt „Automobilwoche“.

HB FRANKFURT/M. Besonders über den Absatzerfolg in Deutschland sei er glücklich. „Wir sind einer der Hersteller, die deutlich gewinnen. Der Markt entwickelt sich für uns ausgesprochen positiv“, sagte Demant laut Vorabbericht vom Samstag. Zwar arbeitet auch Opel derzeit mit kräftigen Kaufanreizen für die Kundschaft – etwa groß angelegten Probefahrt-Aktionen: Diese gingen aber nicht zu Lasten des Jahresergebnisses: „Alle Aktionen waren budgetiert und sind im Finanzergebnis bereits abgebildet“, sagte Demant.

Zufrieden zeigte sich der Unternehmenschef auch mit der laufenden Sanierung der General-Motors-Tochter. „Der Zukunftsvertrag hat uns in den ersten drei Monaten dieses Jahres bei den Strukturkosten einen deutlichen Schritt vorwärts gebracht“, sagte er.

Anfang März hatten sich Management und Betriebsrat nach monatelangen Verhandlungen auf letzte Einzelheiten des Sanierungsplans geeinigt. Dieser sieht die Sicherung der Opel-Standorte in Deutschland bis zum Jahr 2010 vor. Als Gegenleistung müssen die Arbeitnehmer Kürzungen bei übertariflichen Leistungen hinnehmen.

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