Laut drei Medienberichten
Prostituierte belasten ehemaligen VW-Vorstand Hartz

dpa-afx HANNOVER/WOLFSBURG. In der Affäre um Betrug und Untreue bei VW haben zwei Prostituierte aus Hannover Ex-Personalvorstand Peter Hartz und den früheren Betriebsratschef Klaus Volkert weiter belastet. Wie die Magazine "Spiegel" und "Focus" sowie die "Bild"- Zeitung am Samstag berichteten, bestätigten die Frauen vor der Staatsanwaltschaft in Braunschweig Angaben des früheren VW-Managers Klaus Joachim Gebauer.

Der 61-Jährige hatte unter anderem ausgesagt, er habe eine der Frauen für Treffen mit Hartz in einer Braunschweiger Wohnung engagiert, die er auf Kosten von VW für 50 000 Euro renoviert habe. Die andere Prostituierte habe mit Volkert Urlaub auf der Insel Fehmarn gemacht. "Meine Mandantin hat Hartz belastet", sagte der Anwalt einer der Frauen dem "Spiegel". Harz und Volkert hätten sich zu den Vorwürfen nicht äußern wollen, berichtete das Magazin.

Laut "Focus" kündigte der VW-Vorstandsvorsitzende Bernd Pischetsrieder an, Schadenersatzansprüche gegen die Beschuldigten zu prüfen und veruntreute Gelder notfalls vor Gericht einzuklagen. Dabei geht es um Forderungen in sechsstelliger Höhe. "Wir nehmen auf niemanden Rücksicht, auch nicht auf Herrn Hartz", sagte ein VW-Manager dem "Focus".

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