Laut Kreisen
RWE prüft offenbar Zugeständnisse im EU-Gasverfahren

Laut Unternehmenskreisen prüft der Essener RWE-Konzern Zugeständnisse an die EU-Kommission im Gasverfahren der EU. Damit wolle der Energiekonzern zur Beilegung des bereits seit einem Jahr laufenden Verfahrens beitragen. Es könne schon bald eine Einigung geben.

HB BRÜSSEL/DÜSSELDORF. "RWE ist in Verhandlungen mit der EU-Kommission zur Beilegung des Gasverfahrens", sagte am Dienstag eine mit der Situation vertraute Person. "Es kann schon bald eine Einigung geben." Der Versorger prüfe Zugeständnisse, um den Fall abzuschließen. Um welche es sich handeln könnte, blieb offen. Eine weitere mit der Situation vertraute Person bestätigte die Aussagen. Die EU-Kommission wollte keine Stellung nehmen.

"Wir führen seit einem Jahr Gespräche mit der EU-Kommission", sagte hingegen ein RWE-Sprecher. Der Konzern habe im Zuge des Verfahrens mehrere Auskunftsersuchen der Brüsseler Wettbewerbshüter beantwortet. Den Stand des Verfahrens wolle das Unternehmen nicht kommentieren.

Die EU-Kommission hatte gegen RWE im Mai 2007 ein Verfahren eingeleitet. Der Konzern soll seine dominante Markstellung ausgenutzt und konkurrierenden Anbietern den Zugang zu seinem Leitungsnetz in Nordrhein-Westfalen erschwert haben. Dies bezog sich auf die RWE-Tochterunternehmen Westfalen Weser Ems AG, Rhein Ruhr AG und Transportnetz Gas GmbH. RWE hatte Unverständnis über den Beginn der Ermittlungen geäußert und erklärt, im Transportgeschäft nach sauberen Regeln zu arbeiten.

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