Industrie

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Laut Wirtschaftswoche: Hochtief verliert weitere Manager

Die Elbphilharmonie ist bei weitem nicht die einzige Großbaustelle des Konzerns. Auch intern geht nach der feindlichen Übernahme durch die spanische ACS das Stühlerücken weiter.

Hochtief-Baustelle Elbphilharmonie in Hamburg. Foto: Malte Christians Quelle: dpa
Hochtief-Baustelle Elbphilharmonie in Hamburg. Foto: Malte ChristiansQuelle: dpa

Düsseldorf/EssenZwei weitere hochrangige Manager haben laut einem Magazinbericht dem Baukonzern Hochtief den Rücken gekehrt. Bei der Tochter Hochtief Solutions hätten zwei der drei verbliebenen Vorstände ihren Posten aufgegeben, berichtet die "Wirtschaftswoche" vorab aus ihrer neuen Ausgabe. Dabei soll es sich um Wolfgang Homey und Ullrich Reinke handeln, wie das Magazin unter Berufung auf Aufsichtsratskreise schrieb. Hochtief wollte sich dazu nicht äußern.
Erst am Freitag hatte bei der australischen Hochtief-Tochter Leighton der Chef des Verwaltungsrates, Stephen Johns, sowie die Leighton-Direktoren Wayne Osborn und Ian Macfarlane ihren Rücktritt aus Ärger über den Essener Baukonzern erklärt. Der gegen erbitterten Widerstand von der spanischen ACS-Gruppe übernommene Hochtief-Konzern wolle Leighton die Unabhängigkeit nehmen, hatte Johns seinen Abgang begründet. Hervorgetan habe sich dabei der von ACS an die Hochtief-Spitze entsandte Ex-ACS-Manager Marcelino Fernandez Verdes. Hochtief ist mit rund 53 Prozent an Leighton beteiligt. Der Essener Konzern selbst gehört seit 2011 zur spanischen Baugruppe ACS, die Hochtief derzeit umbaut und auf Gewinn trimmt.
Mit dem Abgang von Homey, der im November 2011 zum Finanzvorstand bei Hochtief Solutions berufen worden war, und Reinke, wäre derzeit nur noch Nikolaus Graf von Matuschka im Amt. Er war erst am 19. Februar zum Vorstand und Chef der Solutions-Servicesparte ernannt worden. Zu Hochtief Solutions gehört die Gebäudedienstleistungssparte, die Verdes verkaufen will.

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  • 24.03.2013, 15:23 UhrEcke

    Ist da s nicht ein Wahnsinn. Der Pleite Konzern ABC kauf mit Hilfe von spanischen Pleitebanken Hochtief auf. Das Geld haben sie sich höchstwahrscheinlich aus irgendeinem Rettungstopf gepumpt. Jetzt wird der gesunde D Konzern zerschlagen um die marode ABC zu retten. Ich bin mir sicher, so wie das Amen in der Kirche ist, Spanien und die Spanische Regierung hätten so einen Rabatz gemacht, wenn dem so umgekehrt gekommen wäre.
    Da wäre Nazi noch eine richtige nette Beleidigung. Die stolzen Spanier.

  • 24.03.2013, 17:14 UhrHochtiefler

    Nur die IGBAU und Wiesehuegel ist noch immer da. Er hat ja mit dem ganzen nichts zu tun und seine Vereinbarung ist nicht das Papier wert, warauf es geschrieben war. Aber er ist schuldlos. Er ist einer de Totengräber der Mitbestimmung. Die Hochtief Arbeitnehmer sind von Ihm verraten und betrogen worden.

  • 28.03.2013, 14:15 Uhrwind.sc

    Wir Alleswisser! :-))

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