Laut Zeitungsbericht
Heineken will angeblich Krombacher übernehmen

Der niederländische Braukonzern Heineken will laut einem Zeitungsbericht das deutsche Familienunternehmen Krombacher übernehmen. Heineken wollte den Bericht nicht kommentieren, ein Krombracher-Sprecher sprach von „Gerüchten“.

HB BERLIN. Heineken prüfe zurzeit, inwiefern sich Krombacher integrieren ließe, berichtet die "Financial Times Deutschland". Diskutiert werde dabei ein Modell, in dem die Krombacher-Inhaber einen Minderheitsanteil an der Heineken-Holding erhielten und weiterhin das Geschäft in Deutschland steuern dürften, berichtet die FTD vorab, ohne Quellen zu nennen.

Eine Heineken-Sprecherin habe die Gespräche nicht kommentiert, heißt es in dem Blatt. Ein Krombacher-Sprecher habe sie als Gerüchte zurückgewiesen, an denen nichts dran sei. Er wird mit den Worten zitiert: "Wir haben eine klare Strategie mit Krombacher und Schweppes im deutschen Markt und sehen daher überhaupt keine Veranlassung, hieran irgendetwas zu ändern."

Ein Bündnis zwischen Heineken und Krombacher biete aus Sicht von Branchenexperten beiden Brauern Auswege aus den beengten Marktverhältnissen, schreibt die FTD. Der weltweit viertgrößte Bierhersteller Heineken stehe unter Zugzwang, nachdem Konkurrent InBev den US-Brauer Anheuser-Busch Mitte Juli geschluckt habe.

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