
Sony und Toshiba, zwei der großen unter Japans Elektronik-Hersteller, wollen gemeinsame Sache machen. Nach einem Bericht der Wirtschaftszeitung „Nikkei“ wollen die beiden Konzerne eine Firma gründen, um zusammen kleinere LCD-Bildschirme für den rasant wachsenden Markt für Smartphones, Tablet-PCs und andere mobilen Kleingeräten zu bauen.
Laut „Nikkei“ wird zudem ein staatlicher Fonds Geld in das Projekt investieren, um Japan eine Vormachtstellung auf diesem Gebiet zu erobern. Das Joint Venture soll Ende dieses Jahres stehen.
Diese Nachricht kommt wenige Tage nachdem Sharp, bisheriger Marktführer bei LCD-Bildschirmen, eine Strukturreform verkündet hat. Sharp will danach sich vor allem auf die kleinen Touch-Screens konzentrieren und auf Mega-Bildschirme ab 60 Inch Größe. Die Kunden für die Mittelklasse von 20 bis 40 Inch will Sharp von einem chinesischen oder taiwanesischen Partner bedienen lassen.
In diesem Sektor lässt sich aufgrund eines erheblichen Preiskampfes unter den Anbietern kaum noch Geld verdienen. Auch die sehr starken koreanischen Anbieter wie Samsung und LG leiden an Nachfrageschwund.