Lebensmittel
Danone verdient gut und warnt

Vor dem milliardenschweren Verkauf seiner Kekssparte hat der französische Lebensmittelkonzern Danone den Gewinn im ersten Halbjahr kräftig gesteigert. Das bereinigte Nettoergebnis in den ersten sechs Monaten legte um 8,1 Prozent auf 663 Millionen Euro zu. Doch das Unternehmen plagen Sorgen.

HB PARIS. Der Hersteller von Milch-Produkten und Evian-Wasser warnte bei der Vorlage der Zahlen am Montag davor, dass sich die gestiegenen Rohstoffkosten in den zweiten sechs Monaten auf das Unternehmen wie auch die Verbraucher auswirken würden.

Danone habe bereits damit begonnen, die höheren Kosten vor allem für Milch an die Supermärkte und andere Zwischenhändler weiterzugeben. „Es ist schwer zu sagen, wie der Handel reagieren wird. Aber es ist sehr wahrscheinlich, dass die Preissteigerung bei den Rohstoffen zu höheren Endverbraucherpreisen führen wird“, sagte Finanzchef Antoine Giscard d'Estaing.

Ohne die Kekssparte stieg der bereinigte Gewinn sogar um 14,7 Prozent auf 545 Millionen Euro. Auf dieser Basis legte der operative Gewinn überraschend deutlich um 11,2 Prozent auf 890 Millionen Euro zu. Der Umsatz wuchs um 8,6 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro, ohne das Keksgeschäft errechnete sich ein Plus von 9,2 Prozent.

Danone will seine Kekssparte für 5,3 Milliarden Euro an den US-Lebensmittelkonzern Kraft verkaufen. Darauf hatten sich beide Seiten Anfang Juli grundsätzlich geeinigt. Das Geschäft soll im Schlussquartal des Jahres unter Dach und Fach gebracht werden. Zudem steht Danone vor der Übernahme des niederländischen Rivalen Numico für zwölf Milliarden Euro.

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