Lebensmittelkonzern
Babynahrung bringt Danone deutliches Umsatzplus

Gute Geschäfte mit Babynahrung haben dem französischen Lebensmittelkonzern Danone eine beträchtliche Umsatzsteigerung beschert. Das Unternehmen konnte gestiegene Rohstoffkosten ausgleichen. Trotzdem waren Aktionäre zunächst nicht begeistert.

HB PARIS. Im ersten Quartal seien die Erlöse um über 18 Prozent auf 3,76 Mrd. Euro gewachsen, teilte der Hersteller von Actimel-Joghurt und Evian-Mineralwasser am Montag mit.

Vor allem in der Babynahrungssparte konnte der Konzern nach der Übernahme des niederländischen Konkurrenten Numico im vergangenen Jahr zulegen. Danone bekräftigte zudem seine Ziele für das laufende Jahr. Der Konzern rechnet mit einem Umsatzwachstum von acht bis zehn Prozent und einem Gewinnwachstum pro Aktie von mindestens 15 Prozent.

Nach anfänglichen Kursverlusten stieg die Danone-Aktie bis zum Mittag um knapp 2,5 Prozent. „Danone hat gute Zahlen vorgelegt“, sagte Frederic Hamm von Agilis Gestion. Danone gehört zu den zehn größten Lebensmittelkonzernen der Welt und ist Marktführer bei Milchprodukten und Tafelwasser.

Wie viele seiner Konkurrenten hat das Unternehmen gestiegene Lebensmittelpreise mit Preiserhöhungen ausgeglichen. Trotzdem sei der Umsatz bei Milchprodukten nicht geringer ausgefallen, hieß es in einer Präsentation für Analysten. Die Preise für Grundnahrungsmittel stiegen jüngst stark an. Die rapide Teuerung geht vor allem auf höhere Energiepreise, eine stärkere Nachfrage nach Lebensmitteln in Asien und den durch staatliche Subventionen geförderten Biosprit-Boom zurück.

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