Lego
Bauklötze bescheren starkes Ergebnis

Lego hat sich statt Computerspielen wieder verstärkt seinen Bauklötze gewidmet - und damit gute Gewinne eingefahren. Die Krise der letzten Jahre scheint überstanden.
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StockholmDer dänische Lego-Konzern hat die Krise der vergangenen Jahre endgültig überwunden und im ersten Halbjahr 2011 sein Betriebsergebnis auf 2,0 Milliarden Kronen (270 Millionen Euro) gegenüber 1,5 Milliarden Kronen im Vorjahr gesteigert. Auch der Umsatz stieg um 25 Prozent auf 7,4 Milliarden Kronen.

Der Hersteller der weltberühmten Bauklötze war vor drei Jahren in eine tiefe Krise geschlittert, weil er nach Ansicht von Experten sein Kerngeschäft mit den bunten Bausteinen vernachlässigt und sich stärker auf Computerspiele konzentriert hatte. Der Chef des Familienunternehmens, Jørgen Vig Knudstorp, zeigte sich am Firmensitz in Billund über das Halbjahresergebnis sehr zufrieden. „Es hat unsere Erwartungen auf allen Märkten übertroffen“.

Auch die neuen Lizenzprodukte nach erfolgreichen Kino-Filmen wie „Harry Potter“ und „Fluch der Karibik“ hätten sich weiter positiv entwickelt, sagte er. Lego bezifferte das Wachstum auf dem weltweiten Spielzeugmarkt auf zwei Prozent im ersten Halbjahr. Der dänische Konzern habe aber stärker zugelegt, sodass der Lego-Weltmarktanteil bei Spielzeug mittlerweile bei sieben Prozent liegt.

Lego wurde 1932 in Billund von einem Tischler gegründet. Das Unternehmen ist nicht an der Börse notiert.

Helmut Steuer berichtet für das Handelsblatt aus Skandinavien. Regelmäßig ist er auch in der Ukraine unterwegs.
Helmut Steuer
Handelsblatt / Korrespondent

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