Leichte Absatzsteigerung angestrebt
Ford-Chef ist zuversichtlich

Für das Geschäftsjahr 2005 rechnet Ford-Deutschland-Chef Bernhard Mattes mit einer „leichten Absatzsteigerung“ des Kölner Autobauers.

HB KÖLN. „Wir gehen für das Gesamtjahr von einem Marktanteil von 7,5 % aus“, sagte Mattes in einem dpa-Gespräch am Freitag in Köln. 2004 habe dieser Anteil bei 7,4 % gelegen. „Wir sind zuversichtlich, beim Absatz, Umsatz und bei den Erlösen in Deutschland“, sagte Mattes ohne genauere Zahlen zu nennen. In Europa will Ford 2005 einen Gewinn bis zu 160 Mill. € erzielen.

„In den ersten acht Monaten des Jahres haben wir einen durchschnittlichen Marktanteil von 7,4 % erzielt. Das sind zwar etwa drei Zehntel Prozentpunkte weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, aber im Juli und August haben die Zahlen angezogen“, sagte der Ford-Deutschland-Chef. Im August habe der Kölner Autobauer einen Marktanteil von 7,6 % erzielt. Direkte Auswirkungen der derzeit hohen Benzinpreise auf die Kundennachfrage bei Ford gibt es laut Mattes nicht. „Die Werke Köln und Saarlouis sind hochproduktiv und nahezu voll ausgelastet“, sagte Mattes. Besonders mit dem neuen Ford Focus habe man „die Erwartungen absolut erreicht“.

Zudem sei Ford derzeit sehr erfolgreich im Segment Nutzfahrzeuge. „Wir haben bei den Wohnmobil-Fahrgestellen eine hervorragende Steigerung im zweistelligen Bereich“, sagte Mattes. So produziere der Autobauer derzeit 4000 Einheiten, die als Grundlage für Wohnmobil- Hersteller dienten. 2003 seien es nur unter 100 Einheiten gewesen. „Wir sind mittlerweile die Nummer drei bei den Wohnwagenherstellern“, sagte Mattes.

Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) wird Ford nach dem Worten von Mattes neben der neuen Design-Offensive auch Neuheiten mit alternativen Antrieben wie etwa Bioethanol präsentieren. Zudem wird es laut Mattes Modelle mit „zeitgemäßer Technologie wie beispielsweise für Mobiltelefone oder MP3-Player über die ganze Produktpalette geben“.

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