Leichter Aufschwung in Europa
Übernahmen belasten Nettogewinn von Böwe

Der Augsburger Hersteller von Kuvertiermaschinen Böwe Systec hat nach der Übernahme eines US-Konkurrenten im zweiten Quartal 2003 Umsatz und Gewinn gesteigert. Auf Grund der angefallenen Integrations- und Finanzierungskosten schrumpfte der Nettogewinn im Halbjahr jedoch um mehr als die Hälfte.

Reuters AUGSBURG. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern habe sich in den Monaten April bis Juni auf 5,4 Mill. € von 3,7 Mill. € im vergleichbaren Vorjahreszeitraum erhöht, teilte das im SDax gelistete Unternehmen am Donnerstag mit. Der Umsatz stieg auf 81,6 Mill. € von 50,7 Mill. €. Grund sei vor allem die im laufenden Jahr erstmalige anteilige Konsolidierung der 50-prozentigen Beteiligung an Böwe Bell + Howell USA. Zudem habe sich auch bei einigen der traditionellen Niederlassungen in Europa ein leichter Aufschwung abgezeichnet.

Das Nettoergebnis habe sich im zweiten Quartal auf 2,5 von 1,9 Mill. € erhöht, teilte das Unternehmen mit. Auf Grund der angefallenen Kosten für Böwe Bell + Howell verdiente Böwe Systec mit 1,1 Mill. € netto allerdings deutlich weniger als im Vorjahr mit 3,7 Mill. €. Für das Gesamtjahr bekräftigte die Gesellschaft ihre Prognose, wonach ein Konzernumsatz von 320 bis 340 Mill. € bei einem Jahresüberschuss von rund 18 Mill. € erwartet wird.

Böwe Systec hatte sich Ende vergangenen Jahres bei seinem größten US-Konkurrenten Bell + Howell eingekauft und Interesse an einer späteren vollständigen Übernahme gezeigt. Böwe ist eigenen Angaben zufolge europäischer Marktführer bei Kuvertiersystemen.

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