Leuchtenhersteller
Zumtobel streicht Dividende zusammen

Die Umstellung auf LED-Technologie hat den Leuchtenhersteller Zumtobel einen Großteil des Gewinns gekostet. Angesichts der trüben Konjunkturaussichten kann das Unternehmen auch seine mittelfristige Prognose nicht halten.
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WienDer Vorarlberger Leuchtenhersteller Zumtobel hat angesichts der Schuldenkrise in Europa und der kostspieligen Umstellung auf die neue LED-Technologie einen Gewinneinbruch verzeichnet. Im vergangenen Geschäftsjahr 2011/12 (Geschäftsjahr bis Ende April) brach der Nettogewinn um knapp 70 Prozent auf 16 Millionen Euro ein, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Damit fiel der Rückgang höher aus als von Analysten erwartet. Die Aktionäre - allen voran die Familie Zumtobel - sollen daher eine von 50 auf 20 Cent reduzierte Dividende erhalten.

Mittelfristig geht das Unternehmen nun nicht mehr von einem Umsatzplus von durchschnittlich zehn Prozent pro Jahr aus. „Aufgrund der zunehmend negativen Konjunkturaussichten scheinen die bisherigen Wachstumsannahmen für die professionelle Lichtindustrie derzeit nicht mehr haltbar“, hieß es in der Mitteilung. Bei einer guten Wirtschaftsentwicklung strebt die Firma jedoch weiterhin eine bereinigte operative Rendite von über zehn Prozent an. Im vergangenen Geschäftsjahr lag sie bei 2,7 Prozent.

Zumtobel rüstet Gebäude, Büros und Geschäfte sowie Straßen mit Leuchten und den dafür nötigen Vorschaltgeräten und Stromreglern aus. Zu den größten Konkurrenten der Vorarlberger Firma zählen Firmen wie Philips oder Osram.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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